Im Rahmen der 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021 |
Veranstalter: 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021 |
Tickets ab 22,00 Euro | Ermässigung verfügbar |

Gesprächskonzert – Der Komponist Wilfried Hiller im Dialog mit Prof. Peter Gülke, Dirigent und Musikwissenschaftler

Programm:
Heinrich Schütz:
aus: Kleine geistliche Konzerte I
Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen
SWV 290
für Sopran, Alt, Laute und Violoncello

Franz Schubert:
Meeresstille op. 3/2
für Mezzosopran und Gitarre

Igor Strawinsky:
Three Songs from William Shakespeare
für Mezzosopran Flöte, Klarinette und Viola

Peter Gülke:
Musik und Sprache
Vortrag

Wilfried Hiller:
Gebet und Totentanz
für Klarinette und Schlagzeug
Gaia
eine Anrufung für eine singende, tanzende
und trommelnde Sopranistin
Die zerstreute Brillenschlange
Diminuendo für Erzähler, Klarinette und Bordun

Wilfried Hiller und Peter Gülke im Dialog
Musik und Sprache

Wilfried Hiller:
Die feindlichen Nachbarn oder die Folgen der Musik
für Violoncello und Sprecher

Annika Gerhards, Sopran

MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021

Miclen Laipang, Violine
Hayoung Choi, Violoncello
Nicolò Zorzi, Kontrabass
Jacopo Sabina, Gitarre/Laute
Elias Fenchel, Schlagzeug

Peter Gülke

Wilfried Hiller

Die Sopranistin Annika Gerhards studiert seit 2007 Operngesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, zunächst bei Prof. Heidrun Kordes, zuletzt bei Katharina Kutsch. Mehrfach wurde Sie mit Preisen namhafter Wettbewerbe ausgezeichnet (Bundeswettbewerb Gesang 2010, Internationaler Wettbewerb „Das Lied“, Bruno-Frey-Musikpreis der Landesmusikakademie Baden-Württemberg). Annika Gerhards wirkte unter anderem in Produktionen des Staatstheaters Darmstadt, des Pfalztheaters Kaiserslautern, des Rheingau Musikfestivals, des Festivals junger Künstler Bayreuth und der Händel-Festspiele Karlsruhe mit. Im Sommer 2013 wird sie als Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“ bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim zu erleben sein. In Konzerten arbeitete Sie mit namhaften Originalklangorchestern wie L’arpa festante oder La stagione Frankfurt zusammen. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht vom Barock bis zu Kompositionen der Gegenwart. Annika Gerhards absolvierte Meisterkurse unter anderem bei Prof. Klesie Kelly-Moog, Prof. Beata Heuer-Christen und Prof. Thomas Heyer. Sie wird seit 2010 von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. gefördert und ist zudem Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ab der Spielzeit 2013/14 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Gera/Altenburg.

Der malaysisch-amerikanische Geiger Miclen LaiPang, geboren 1995, hat sich als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister Anerkennung erworben. Der Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe trat in den letzten Jahren in über 60 Ländern auf und hat zahlreiche CDs bei verschiedenen Labels aufgenommen, darunter mit den LGT Young Soloists. Sein Konzertexamen hat er vor Kurzem bei Ida Bieler an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf mit Auszeichnung beendet und studiert nun mit Boris Kuschnir an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

Die 1998 in Bielefeld geborene Cellistin Hayoung Choi ist südkoreanischer Abstammung und bereits 1. Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Seit 2014 setzt sie ihr Studium an der Kronberg Academy fort. Im selben Jahr wurde Hayoung Choi auch Fakultätsmitglied des Emanuel Feuermann Konservatoriums der Kronberg Academy in Deutschland.

Der italienische Kontrabassist Nicolò Zorzi, 1993 geboren, studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Der 1. Preisträger des “Werther-Emilio Benzi” in Alessandria sammelte bereits in jungen Jahren Orchestererfahrung, u.a. bei der Jungen Deutschen Philharmonie und dem European Union Youth Orchestra. 2017 gewann er ein zweijähriges Stipendium bei der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker und seit September 2021 ist er Stv. Solo-Kontrabass beim Berner Symphonieorchester.

Der gebürtige Italiener Jacopo Sabina entdeckte bereits in jungen Jahren seine Begeisterung für Alte Musik und insbesondere für die drei Zupfinstrumente Laute, Theorbe und Barockgitarre. Der Stipendiat der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now konzertiert regelmäßig im In- und Ausland mit namhaften Dirigenten und Klangkörpern wie dem Barockorchesters Concerto München. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. wurde er mit dem Ensemble Caladrius Preisträger aller drei Hauptpreise des Händel Wettbewerbs Göttingen.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.