Fr. 15.10.21 | Im Rahmen der 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021
Veranstalter: 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021
So. 17. Oktober | Im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda
Tickets ab 22,00 Euro | Ermässigung verfügbar

zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin 
und Ludwig van Beethoven – BTHVN2020

Im Rahmen des Beethoven Jubiläumsjahres BTHVN2020


Gefördert durch


Programm:
Jan Müller-Wieland:
Beethovens „Egmont“-Ouvertüre
Transkription für die Besetzung von Strawinskys 
„L’ Histoire du soldat“

Igor Strawinsky:
Pastorale
für Sopran, Oboe, Englischhorn, Klarinette und Fagott

Darius Milhaud
Petite Symphonie op. 49 „Pastorale“
für Flöte, Englisch-Horn, Oboe, Violine, Viola,
Violoncello und Kontrabass

(nur am 15.10.21)
Alfred Brendel:
Der Naturbegriff bei Goethe und Beethoven
Vortrag

Ludwig van Beethoven: 
„Pastorale“ – Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68
Fassung für Vokal- und Kammerensemble 
auf Texte von Friedrich Hölderlin von M. G. Fischer und G. Müller-Hornbach 

Franziska Hölscher, Violine, und 
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021
Vocalsolisten Frankfurt

Lotus de Vries, Viola
José Basista Junior,
Viola
Syon Najman,
Violoncello
Samar Hafez,
Kontrabass
Erika Macalli,
Flöte
Anja Tritschler,
Oboe / Englischhorn
Andrea Braun,
Trompete
Konstantin Kappe, Posaune
Elias Fenchel,
Schlagzeug

Die Vocalsolisten Frankfurt sind ein Ensemble professioneller Sänger, die auch als Opern- und Konzertsänger tätig sind. Mehrstimmige Vokalmusik des 17. bis 21. Jahrhunderts, deren Struktur das Zusammenwirken mehrerer Solisten fordert, prägt die Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Ländern. Die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dokumentieren zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen u. a. mit renommierten Orchestern wie Festival Strings Lucerne und Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm.

Die Geigerin Franziska Hölscher, 1982 in Heidelberg geboren, erhielt Ihre Ausbildung u. a. bei Ulf Hoelscher, Thomas Brandis und gewann bereits in jungen Jahren Preise bei bedeutenden internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Prag. Sie spielte als Solistin und Kammermusikerin in so bedeutenden Festsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Concertgebouw Amsterdam. Franziska Hölscher wirkt als Künstlerische Leiterin der Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin und der Kammermusiktage Mettlach. In der Saison 2020/21 gibt sie ihr Debüt bei der Schubertiade Hohenems.

Die niederländische Bratschistin Lotus de Vries studiert derzeit an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin bei Tabea Zimmermann und Florian Peelman. Regelmäßig tritt sie bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival auf und gastiert u.a. häufig bei der Camerata des Concertgebouworkest. Sowohl als Solistin als auch als Mitglied des Helikon Quartetts konzertiert sie in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam.

Der Bratschist José Batista Junior, in São Paulo geboren, absolvierte sein Bachelorstudium in Israel an der Universität Tel Aviv. Derzeit studiert er im Masterstudiengang bei Prof. Ingrid Zur und Kammermusik bei Prof. Angelika Merkle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra und war Teil der Orchester-Akademie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Die ägyptische Kontrabassistin Samar Hafez, geboren 1991, schloss 2014 ihr Studium am Konservatorium Kairo mit Auszeichnung ab. Bereits 2013 wurde sie als Solo-Kontrabassistin an die dortige Oper engagiert. Seit 2016 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra und setzt ihr Studium an der Barenboim-Said-Akademie Berlin fort.

Erika Macalli, 1995 in Rom geboren, studierte an den Konservatorien in Rom und in Mailand. Die erste Preisträgerin des Kuhlau Flötenwettbewerbs setzte ihre Studien u.a. bei Paolo Taballione und Andrea Oliva fort und konzertiert regelmäßig mit Klangkörpern wie Philharmonische Orchester Hagen. Seit 2019 Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, deren Generalmusikdirektor Daniel Barenboim ist.

Anja Tritschler studiert Oboe an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Lucas Macias Navarro. Sie spielte u. a. in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Akademistin beim Luzerner Sinfonieorchester. Aktuell ist sie Akademistin bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die Trompeterin Andrea Braun absolvierte ihren Bachelor in Zürich. Nach ihrem Masterstudium in Aarhus, Dänemark, studiert sie seit 2018 im künstlerisch-pädagogischen Master bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie nimmt regelmäßig an diversen nationalen und internationalen Jugendorchestern und Festivalakademien teil und war in der Spielzeit 2019/20 Praktikantin im Stadttheater Gießen.

Konstantin Kappe studiert Posaune an der Musikhochschule Frankfurt am Main bei Prof. Oliver Siefert. Der Stipeniat der Deutschen Stiftung Musikleben konzertiert regelmäßig im In- und Ausland unter namhaften Dirigenten wie Kirill Petrenko und Sir Simon Rattle. Seit 2020 ist er Mitglied der Paul-Hindemith-Orchesterakademie der Oper Frankfurt und gewann kurz darauf das Probespiel der Jungen Deutschen Philharmonie.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.