Fr. 13.11.20 | 19:30 Uhr
Bürgerzentrum Elsenfeld

Tickets ab 26,00 Euro | Ermässigung verfügbar

Sa. 14.11.20 | 20:00 Uhr
Räuschberghalle Alzenau-Hörstein
Im Rahmen der 45. Fränkischen Musiktage 2020
Tickets ab 26,00 Euro | Ermässigung verfügbar

Im Rahmen des Beethoven Jubiläumsjahres BTHVN2020

Gefördert durch

 

zum 250. Geburtstag von Ludwig van
Beethoven und Friedrich Hölderlin

Max Reger: Zwei Gesänge op. 144
für Solisten, Chor und Orchester, Transkription für Vokal- und Kammerensemble von Gerhard Müller-Hornbach

Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68 „Pastorale”
Transkription für Vokal- und Kammer-ensemble auf Texte von Friedrich Hölderlin von Johann Nepomuk Hummel und Gerhard Müller-Hornbach

 

Ulrike Malotta, Alt
Jóhann Kristinsson, Bariton

Carolina Kurkowska Perez, Violine, und
Teilnehmer des
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2020

Charlotte Chahuneau, Violine
Haeun Park
, Viola
Laura Moinian, Violoncello
Paula Rommel
, Kontrabass
Leo Herzog, Akkordeon | Lukas Katter, Klavier
Katharina Martini, Flöte
Anja Tritschler
, Oboe | Daniel Kurz, Klarinette
Michaela Špačková, Fagott
Haeree Yoo, Horn | Elias Fenchel, Pauken
Rafael Klepsch, Schlagzeug

Süddeutscher Kammerchor
Gerhard Jenemann
, Leitung

 

Carolina Kurkowska Perez wurde 1984 in Bogotá als Tochter polnisch-kolumbianischer Musiker geboren und wuchs in Köln auf. Studien bei Ina Stolterfoot, Rosa Fain und Antje Weithaas, Meisterkurse bei Rainer Kussmaul, Reinhard Göbel, Antonello Farulli sowie große Dirigenten wie Claudio Abbado formten ihr künstlerisches Profil. Wesentliche Stationen ihrer Laufbahn waren das Gustav Mahler Jugendorchester, das Sinfonieorchester Bilbao und das Landestheater Coburg, wo sie als Konzertmeisterin wirkte. Die Künstlerin musizierte in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und erhielt Auszeichnungen wie den „Braunschweig Classix-Preis“. Sie erhält regelmäßig Einladungen zu solistischen und kammermusikalischen Konzertauftritten in Japan, den USA und Europa.

Ulrike Malotta begann ihre Gesangsausbildung in München bei Tanja d’Althann und studierte anschließend an den Musikhochschulen München und Frankfurt. Sie sang u. a. Bachs „Johannespassion“ mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln sowie Loewes Oratorien „Das Sühnopfer des Neuen Bundes“ und „Jan Hus“. Sie konzertiert auf bedeutenden Podien, so in der Tonhalle Zürich, im Herkulessaal der Residenz München u. a.

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson absolvierte 2017 sein Masterstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin. Unterricht erhielt er außerdem u. a. bei Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Jóhann gewann u. a. 2019 den renommierten internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris” und zusätzlich den Jury Preis vom Wiener Musikverein.

Die 1991 in Paris geborene Geigerin Charlotte Chahuneau studiert im Master-Studiengang an der Universität der Künste in Berlin und ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein sowie der Stiftung „Villa-Musica Rheinland-Pfalz“. Sie ist Mitglied der Akademie der Staatskapelle Berlin und wirkt u. a. als Gast-Konzertmeisterin im „Orquesta Sinfonica de Tenerife“.

Die Bratschistin Haeun Park, in Südkorea geboren, studierte an der Korea University of Arts und an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2019 gehört die Preisträgerin des Anton-Rubinstein-Wettbewerbs der Staatskapelle Dresden als Akademistin an und ist seit 2018 Stipendiatin von „Yehudi Menuhin – Live Music Now“.

Die Cellistin Laura Moinian, geboren 1994 in Hamburg, studierte in Berlin, London, Hannover und Lübeck. Sie belegte Meisterkurse bei Lynn Harrell, David Geringas, Michael Sanderling u. a. Sie war 1. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2010 in der Wertung Cello Solo. Laura ist Stipendiatin der Stiftung „Live Music Now“. Seit September 2019 spielt sie beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks als Akademistin.

Paula Rommel begann 2015 das Kontrabass- Studium bei Prof. Stanislav Anischenko an der Musikhochschule Detmold. Während dieser Zeit nahm sie an verschiedenen Wettbewerben und Meisterkursen zu neuer und alter Musik teil. Orchester- und Kammermusikerfahrungen konnte sie unter anderem im Bundesjugendorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie und den Bochumer Symphoniker sowie dem Studio Musikfabrik sammeln.

Katharina Martini, geboren 1999, studiert Querflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie gewann zahlreiche Erste Preise bei internationalen Wettbewerben und tritt regelmäßig beim Rheingau Musik
Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Sie konzertierte bereits in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Elbphilharmonie und der Carnegie Hall in New York.

Anja Tritschler studiert Oboe an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Lucas Macias Navarro. Sie spielte u. a. in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Akademistin beim Luzerner Sinfonieorchester. Aktuell ist sie Akademistin bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Der Klarinettist Daniel Kurz studierte am Mozarteum Salzburg, der Kunst-Uni-ver-sität Graz und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er war Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und konzertierte mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphonikern der Oper Graz u. a.

Die FagottistinMichaela Špačková, 1993 in Prag geboren, befindet sich derzeit im Masterstudium bei Prof. Volker Tessmann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin trat sie bereits mit namhaftenn Orchestern und Ensembles auf und erhielt zahlreiche Preise renommierter Wettbewerbe, unter anderem des ARD-Musikwettbewerbs und des Wettbewerbs „Prager Frühling“.

Haeree Yoo, in Seoul, Südkorea, geboren, belegt derzeit den Studiengang Master of Music an der Uni-versität der Künste Berlin und Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2020 gewann sie den 1. Preis und 3 Sonderpreise des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg und trat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker bei. 2019 war sie Finalistin des 16. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs.

Leo Herzog, 1992 in Pforzheim geboren, studierte Akkordeon an den Musikhochschulen in Weimar, Graz sowie Peking und setzt seine Studien zurzeit bei Stefan Hussong in Würzburg fort. Der Stipendiat des Cusanuswerks wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Neben Rundfunkaufnahmen beim WDR, konzertierte er in der Berliner Philharmonie, im Beethoven-Haus Bonn, im Rahmen der Bayreuther Festspiele und als Solist mit der Vogtland Philharmonie.

Der 1997 geborene Alzenauer Pianist Lukas Katter studiert seit 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er erhielt Preise bei zahlreichen Wettbewerben, u. a. einen 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert sowie den 1. Preis beim Karlrobert Kreiten Klavierwettbewerb 2020. Lukas wird u. a. durch YEHUDI MENUHIN Live Music Now e. V. gefördert. Als Solist trat er u. a. mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester und dem Orchester der HfMT Köln auf.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Rafael Klepsch, geboren 1994 in Koblenz, ist sowohl als Pianist als auch als Schlagzeuger tätig. Momentan studiert er an der Hochschule für Musik Detmold Klavier bei Prof. Alfredo Perl und Orchesterschlagwerk bei Prof. Peter Prommel. Rafael trat u.a. als Kammermusikpartner von Simone Porter und Guido Schiefen auf.

Der Süddeutsche Kammerchor ist eines der renommierten Vokalensembles Bayerns, es besteht in seinem Kern aus jungen professionellen Sängern, die auch solistisch tätig sind. Der Chor musiziert in verschiedenen Besetzungsgrößen, die der Struktur der jeweiligen Kompositionen angepasst werden. Der Chor wird von Gerhard Jenemann geleitet, der als Dozent für Chor und Chorleitung am Richard-Strauss-Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater München tätig war.